Das Projekt: Kita der Zukunft

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Das Projekt

Mit der Förderung „Trägerspezifische innovative Projekte“ unterstützt das Kultusministerium dabei, innovative Ideen auf der Grundlage von neuesten pädagogischen Erkenntnissen zu entwickeln, zu erproben und umzusetzen. Das Projektteam der Stadt Herbolzheim wird sich in diesem Jahr intensiv mit dem Thema Elternarbeit in Kitas auseinander setzten und hat sich im wesentlichen folgenden Zielen verschrieben:

  • Erziehungspartnerschaft im Fokus
  • Stärken von Eltern, Familie und Paaren
  • Elternarbeit verstärken und neue Wege ausprobieren
  • Niederschwellige Angebote für (werdende) Eltern schaffen
  • Fachkompetenzen in den Kitas weiterentwickeln und stärken
  • Anpassung an die immer komplexer werdenden Familienmodelle und deren Anforderungen an die Erziehungspartnerschaft
  • Vorbereitung und Unterstützung beim Übergang vom Paar zur Familie
  • Förderung von Beziehungskompetenz von Anfang an

Paare, Alleinerziehende und Familien sollen durch eine deutliche Ausweitung von bestehenden Angeboten und die Einführung neuer kreativer und ganzheitlicher Formen intensiver begleitet werden, damit dadurch so früh als nur möglich eine Erziehungspartnerschaft, die diesen Namen wirklich verdient, zwischen Elternhaus und Kita auf- und ausgebaut werden kann. Wir wollen vor allem auch Paare ansprechen und unterstützen, die zum ersten Mal Eltern werden, damit Vertrauen wächst, sie sich von Anfang an als zentralen Kooperationspartner erleben und sich konstruktiv einbringen.

Denn: Je stabiler die Paarbeziehung, je wertschätzender die Atmosphäre im Elternhaus, je konstruktiver der Umgang mit Kritik und Konflikten zwischen den Eltern, umso besser sind die Ausgangsbedingungen für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Kindes. Ebenso wollen wir das soziale Miteinander unter und zwischen den Eltern bewusst stärken und ein Forum des Austauschs bieten sowie ein Netz der gegenseitigen Unterstützung knüpfen – zwischen den Jüngeren und Älteren, den Einheimischen und Zugezogenen, den Alleinerziehenden und Paaren. Das Miteinander in der Elternschaft prägt zu einem wesentlichen Teil auch das Miteinander in der gesamten Kita.

Bildungsdialog - Ausgangslage

In einer ganzheitlichen Begleitung von Paaren, (werdenden) Eltern, Alleinerziehenden und Familien liegt eine enorme Chance der indirekten Förderung jedes einzelnen Kindes. Die Möglichkeiten einer wirklichen Erziehungspartnerschaft sollen noch intensiver ausgeschöpft werden. Wo eine frühzeitige, ganzheitliche, niederschwellige und kreative Elternarbeit gelingt, profitieren alle Beteiligten auf Jahre davon. Dazu sollen neues Know-How erworben und neue innovative Herangehensweisen erprobt werden. Der Ursprung des Projektes ist die Weiterführung und Intensivierung der Kernthemen, welches im Rahmen des kommunalen Bildungsdialoges, unter dem Arbeitstitel: „Paare stärken – Familien begleiten – Netzwerke knüpfen“, erarbeitet wurden. An dem kommunalen Bildungsdialog sind von der Hebamme über Kita und Sozialarbeit bis hin zu den Schulen viele Bereiche vertreten. Ziel ist es, Herbolzheim mit seinen Ortsteilen noch familienfreundlicher zu gestalten, und auf die kommenden Jahre hinaus ein bereits Spektrum an unterstützenden Angeboten und förderlicher Begleitung für Paare, Eltern und Familien zu bieten.

Module und Initiativen

Das Projekt „Starke Kinder durch starke Eltern“ gliedert sich im Wesentlichen in drei Themenfelder, die jeweils von ausgewiesenen Experten eng begleitet werden.

  • Fort- und Weiterbildungen für unser Fachpersonal
  • Kunstpädagogische Angebote
  • Beziehungskompetenz für Paare, (werdende) Eltern und Jugendliche

Bei allen geplanten Angeboten wird beachtet, Verbindungen zu bereits bestehenden Angeboten herzustellen. Neue Angebote werden so aufgebaut, dass sie nach der Evaluation und einer möglichen Modifizierung auch von anderen Kommunen adaptiert und übernommen werden könnten. Wir werden im Themenfeld Elternarbeit Pionierarbeit leisten und Vorreiter sein. Unterstützend wird projektübergreifend die Möglichkeit bestehen, unterschiedliche Medien (neu) zu gestalten und visuelle Werkzeuge für die Erleichterung des Alltages zu erstellen. Welche nützlichen Medien mit welchen Inhalten dies sein können, wird eng in Zusammenarbeit mit den Kitas erarbeitet. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Die Pädagogische Ideenwerkstatt BAGAGE gGmbH aus Freiburg hat bereits bei der Konzeption und dem Förderantrag die Stadt Herbolzheim unterstützt. Gemeinsam wurde ein passgenaues Konzept für Fort- und Weiterbildungsangebote für unsere Erzieher*innen erstellt.

Kunstpädagogische Projekte

Prof. Dr. Reinhard Lohmiller ist Dekan des Fachbereichs Pädagogik und Supervision und Professor für Ästhetik, Kultur und Kommunikation an der evangelischen Hochschule Freiburg. Gemeinsam mit Prof. Lohmiller und seinen Studierenden gestalten die Einrichtungen einen Lebensweg durch Herbolzheim. Das kunstpädagogische Projekt gliedert sich in zwei Teile.

Teil 1 - Kunstpädagogische Familienarbeit in den jeweiligen Einrichtungen
Die kunstpädagogische Arbeit mit Eltern und Familien in den jeweiligen Einrichtungen.

Hier werden non-verbale Zugänge zu Menschen nutzbar gemacht, um Kontakte zu eröffnen, Beziehungen aufzubauen und Elternarbeit zu kultivieren. Trotz dezidierter Konzepte in den Einrichtungen werden Eltern und Familien nur teilweise erreicht, und es engagieren sich viele, aber einige können mit den Gesprächs- und Hilfeangeboten nicht erreicht werden. Einige Eltern und Familien sind nur kurz sichtbar, wenn es problematische Situationen mit ihren Kindern gibt. Durch ästhetische/kunstpädagogische niederschwellige Angebote wird ein Wechsel hin zu Familienbildung und Familienbegegnung gesucht, Eltern kommen zur Kreativwerkstatt in die Einrichtung. Dort werden Angebote mit künstlerischen Medien durchgeführt, die speziell auf Eltern und Familien zugeschnitten sind (Kinderbetreuung ist gewährleistet, kompatible Zeiten zur Arbeitswelt der Familien werden gewählt). Damit soll die Erreichbarkeit von Eltern und Familien erhöht und subjektzentriert Themen der Zielgruppe bearbeitbar werden. Ziel einzelner Angebote ist es, die Lebenswelten der Eltern und Familien aufzugreifen und Alltag, Erziehungsstile, Erziehungsziele und individuelles Erleben sowie die Verständigung über Gemeinsamkeiten und kulturelle Unterschiede, die Auseinandersetzung mit Rahmenbedingungen eines „guten“ Lebens zu bearbeiten. Gemeinsam mit den Eltern und Familien werden kunstpädagogische Prozesse initiiert und künstlerische Produkte geschaffen.

Teil 2 - Gestaltung und Anlegen eines Lebensweges für Eltern und Familien
Die Umsetzung dieser „Ergebnisse“ aus der kunstpädagogischen Familienzusammenarbeit für andere sichtbar zu präsentieren.

Stationen mit dem Thema „Lebenswege“ werden an ausgewählten Stellen installiert und sozusagen außerhalb der jeweiligen Einrichtungen sichtbar gemacht. Gemeinsam mit Eltern und Familien werden an diesen Stationen unterschiedliche kommunikations- und beziehungsfördernde Angebote mit künstlerischen Medien durchgeführt. In der Art eines Skulpturenweges wird damit die Reichweite erhöht, und es werden einzelne Aspekte der Lebenswelt von Eltern und Familien aufgegriffen (siehe Ziele Teil 1). Auf Anregung zum Austausch, Sichtbarkeit von Lebenswelten und thematische Zugänge im Anschauen und Mitmachen wird abgezielt.

Beziehungskompetenz für Paare, (werdende) Eltern und Jugendliche

In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christian Rösler sollen verschiedene Maßnahmen aus dem Themenfeld Beziehungskompetenz angeboten werden. Herr Prof. Rösler ist ein erfahrener Diplom-Psychologe und psychologischer Psychotherapeut und hat die Professur für Klinische Psychologie und Arbeit mit Familien an der Katholischen Hochschule Freiburg inne. Prof. Rösler und sein Team werden die Stadt Herbolzheim auch über das Projekt hinaus wissenschaftlich begleiten. Die Angebote sind vom Kita-Kontext losgelöst und einer breiteren Zielgruppe zugänglich. Die Angebote sollen niederschwellig zugänglich sein und präventiv bilden und aufklären. Details zu möglichen Angeboten werden im Laufe des Projektes abgestimmt und durchgeführt.

Hier geht’s zu den Angeboten

Ausblick

Die Dokumentation und landesweite Begleitung durch den Städtetag ermöglicht uns einen direkten Zugang in das Kultusministerium. Durch unsere Erfahrungen besteht die Möglichkeit, dass das Land Baden-Württemberg künftig einzelne Schwerpunkte und Konzepte übernimmt bzw. verstetigt. Wir entwickeln gemeinsam eine Blaupause, welche von anderen Kommunen übernommen werden kann und stehen als Vorbild zur Verfügung.

Unsere Erfahrungen werden in einem größeren Kontext gehört und gewertet. In diesem Projekt haben wir als Pioniere die Möglichkeit, gehört zu werden und wirklich etwas zu bewegen.